BVK-Demontage: Protestticker

 

9.12.2016: Erlenbach muss doch wechseln. Das Gemeindepersonal von Erlenbach wechselt doch zu Profond. Der Bezirksrat Meilen hat entschieden, dass der Entscheid der Gemeindeversammlung vom 24. Oktober vollzogen werden muss. Bei der Berechnung der Kosten ist ein grober Fehler passiert, weshalb der Gemeinderat die Austritts-Entscheidung wegen eines Grundlagenirrtums für nichtig erklären wollte.

6.12.2016: Schweizerische Technische Fachschule verlässt die BVK und wechselt zur Personalvorsorge Promea. Im Rahmen einer Abstimmung der Mitarbeitenden wurde der Wechsel mit einem deutlichen Mehr gutgeheissen.

30.11.2016: Gemeinde Erlenbach muss doch bei der BVK bleiben. Die Kosten für einen Wechsel von der BVK zu einer anderen Pensionskasse wären doppelt so hoch als angenommen. Offensichtlich hat sich eine Beraterfirma massiv verrechnet. Weil es sich aufgrund der falschen Beträge um einen Grundlagenirrtum handelt, erklärte die Behörde alle Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Wechsel der Pensionskasse für nichtig. Im Oktober haben die Stimmbürger_innen noch beschlossen, dass die 75 Angestellten der Gemeinde ab 2017 nicht mehr bei der Pensionskasse BVK versichert sind. Die Angestellten befürworteten den Wechsel bei einer geheimen Abstimmung mit einer Mehrheit von 90 Prozent.

14.11.2016: VPOD sucht KandidatInnen für die Stiftungsratswahlen. Der Stiftungsrat ist das höchste Gremium der BVK und entscheidet über alle wichtigen Belange. Die Amtsperiode des jetzigen BVK-Stiftungsrats läuft am 30. Juni 2017 ab. Im April 2017 wird der Stiftungsrat der Pensionskasse BVK neu zusammengestellt. Die  Versicherten (Arbeitnehmende) haben Anspruch auf die Hälfte der Sitze im Stiftungsrat, also auf neun Sitze. Die Stiftungsratswahlen stellen daher eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft unserer Renten und unserer Pensionskasse dar. Für den VPOD ist klar, dass nach den Jahren des Leistungsabbaus auf Kosten der Versicherten ein Führungsgremium gewählt werden soll, welches die BVK wieder auf Kurs bringt. Wir haben es in der Hand, Leute zu wählen, welche kompromisslos die Interessen der Versicherten verpflichtet sind. Interesse an einer Kandidatur? Weitere Infos finden Sie hier: Bewerbungsformular

8.11.2016: Schlieren verlässt BVK: Die Angestellten kehren der BVK den Rücken. In einer Urabstimmung haben sich die Mitarbeitenden der Stadt Schlieren für einen Wechsel von der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich zur Pensionskasse SHP ausgesprochen. Die Angestellten haben mit 58 % (133) der gültigen Stimmen dem Wechsel zugestimmt. Für einen Verbleib bei der BVK haben sich 42 % (95) der Stimmenden ausgesprochen. Die Stimmbeteiligung lag bei 59,2 %. Der Stadtrat wird an seiner Sitzung vom 14. November über die Kündigung des Vertrags mit der BVK per Ende 2016 entscheiden. Der VPOD hatte vorgängig für seine Mitglieder und Interessierte als Entscheidungshilfe einen detaillierten Vergleich der beiden Pensionskassen erarbeitet.

8.11.2016: Alterszentrum Bruggwiesen verlässt BVK: Der Verwaltungsrat des Effretiker Alterszentrum Bruggwiesen (AZB) hat bei der BVK die Kündigung eingereicht. Ausschlaggebend waren Vorbehalte gegenüber dem neuen Vorsorgereglement, die Erhöhung der Sparbeiträge sowie die Senkung des technischen Zins- und Umwandlungssatzes. Zu welcher Kasse die AZB wechselt wurde noch nicht bekanntgegeben.

25.10.2016: Gemeinde Lindau muss bei BVK bleiben. Die Gemeinde Lindau schreibt in einer Mitteilung, dass sie bei der BVK bleiben muss: „Wenn auch die Massnahmen der BVK im Grundsatz nachvollziehbar sind, so scheint doch die Ausgestaltung im Detail wenig überzeugend. Auch die Kommunikation der Kasse wurde als sehr mangelhaft empfunden (dass z.B. die Stiftungsratspräsidentin von „viel Lärm um Nichts“ spricht, sagt genug). Aus diesen Gründen wurde geprüft, ob ein Wechsel der Pensionskasse möglich wäre. Insbesondere auch die Personalvertreter in der paritätischen Kommission hätten gerne einen Wechsel angestrebt. Es wurden 21 mögliche PK’s angefragt, es gingen aber schon nur 7 Offerten ein. Nach der Auswertung dieser Unterlagen hat der Gemeinderat entschieden, dass die Gemeinde bei der BVK bleibt. Ein Wechsel hätte – aufgrund des notwendigen „Auskauf“ bei der BVK und teils „Einkauf“ bei der neuen Kasse – zu sehr hohen Nettokosten geführt, welche sich nach Meinung der Exekutive nicht vertreten und trotz künftigen Einsparungen auch nicht amortisieren liessen. Mit entscheidend war zudem, dass die finanziell noch günstigsten Offerten von Kassen stammten, die auch nicht gerade als Wunschpartner zu bezeichnen sind. Der Gemeinderat hofft nun darauf, dass sich die BVK langfristig als verlässlicher und berechenbarer Partner beweisen wird.“

25.10.2016: Gemeinde Erlenbach verlässt die BVK. Die Erlenbacher Stimmbürger haben beschlossen, dass die 75 Angestellten der Gemeinde ab 2017 nicht mehr bei der Pensionskasse BVK versichert sind. An der Gemeindeversammlung gab es keine Opposition gegenüber dem Wechsel. Die Angestellten befürworteten den Wechsel bei einergeheimen Abstimmung mit einer Mehrheit von 90 Prozent.

24.10.2016: Rechtsanwalt stütz den VPOD bzgl. Unrechtmässigkeit des Stiftungrat-Maulkorbs. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Schweizerische Personalversorgung (SPV) macht Anwalt Hermann Walser klar, dass die Schweigepflicht im Stiftungsrat nicht bedeutet, die Arbeitnehmervertretungen von Informationen auszuschliessen, welche relevant für die Versicherten sind: „Es gibt keinen rechtlichen und sachlichen Grund, die Schweigepflicht (…) restriktiv zu handhaben…“  Im Gegenteil: „Die Schweigepflicht sollte immer mit Blick auf Sinn und Zweck der paritätischen sozialpartnerschaftlichen Funktion und mit dem daraus abzuleitenden Augenmass gehandhabt werden.“ In Sachen Öffentlichkeitsprinzip und Soziapartnerschaft muss die BVK dringend nachbessern. Nur so lässt sich ein Kahlschlag auf Kosten der Versicherten verhindern. Der VPOD fordert weiterhin von der BVK endlich Transparenz und einen sozialpartnerschaftlichen Umgang.

20.10.2016: Medienmitteilung des VPOD
Universitätsleitung verweigert Pensionskassenwechsel
Die Universität Zürich hat gestern mitgeteilt, dass sie sich für einen Verbleib bei der Pensionskasse BVK und gegen einen Kassenwechsel entschieden hat. Und dies gegen die einstimmige Empfehlung des Personalausschusses.

Als die Pensionskasse BVK im Sommer 2015 ihre Demontage-Beschlüsse bekannt gab, war auch an der Universität Zürich und bei den dort beschäftigten 4500 BVK-Ver­sicherten der Ärger gross. Und beim Ärger wollte man es nicht bewenden lassen, sondern man hat sich darangemacht, ernsthaft Alternativen zu prüfen. Die 4500 BVK-Versicherten an der UZH wählten einen Personalausschuss, der sich an die Arbeit machte und zu einem klaren Urteil kam: „Der (…) gewählte Personalausschuss empfahl – gestützt auf ökonomische, rechtliche, verfahrenstechnische und politische Überlegungen – der Universitätsleitung am 6. Oktober 2016 einstimmig, den Anschlussvertrag mit der BVK bis zum 30. November 2016 zu kündigen, mit der Alternative einer Kündigung per Ende 2017.“
Der Personalausschuss kommt auch zu einem anderen Schluss als Universitätsleitung, was die BVK betrifft. In seiner Stellungnahme heisst es deutsch und deutlich: «Der Personalausschuss hält die BVK für wenig nachhaltig und beurteilt den Verbleib als verpasste Chance für die Arbeitnehmenden der UZH.»
Die einstimmige Empfehlung des Personalausschusses wird von der Universitätsleitung in den Wind geschlagen – auch wenn sie sich mit netten Worten für seine Arbeit bedankt. Sie macht klar, dass sie sich einem Wechsel der Pensionskasse widersetzt.
Dieser Entscheid ist umso stossender, als die Pensionskassengelder eigentlich vollum­fänglich den Versicherten gehören – auch die von den Arbeitgebern beigetragenen Anteile. Es ist also das Ersparte der Versicherten, über das die Arbeitgeber hier gegen die Versicherten entscheiden.
Und genauso wenig stichhaltig ist die Begründung der Universitätsleitung, vor allem im letzten Punkt, wo die Verankerung im Kanton Zürich bemüht wird. Nur weil die Kantonsangestellten nicht die Chance haben, der BVK und ihrer Demontage zu ent­kommen, muss die UZH ja nicht dabeibleiben. Zu fragen wäre, ob hier politischer Druck ausgeübt wurde oder ob vorauseilender Gehorsam der UZH-Leitung den Ausschlag gegeben hat.
Das Mandat des jetzigen Stiftungsrates der BVK läuft Mitte 2017 aus. Nächstes Frühjahr werden Wahlen stattfinden. Der VPOD wird sich für eine Kandidatur stark machen, mit der in Zukunft die Interessen der BVK-Versicherten wirklich vertreten sind.
Die Medienmitteilung als PDF

19.10.2016: Die Universität Zürich meldet: „Universitätsleitung entscheidet sich für Verbleib bei der BVK“. Dies entgegen der Empfehlung des Personalausschusses: „Der (…) gewählte Personalausschuss empfahl – gestützt auf ökonomische, rechtliche, verfahrenstechnische und politische Überlegungen – der UL am 6. Oktober 2016 einstimmig, den Anschlussvertrag mit der BVK bis zum 30. November 2016 zu kündigen, mit der Alternative einer Kündigung per Ende 2017.“ Die Mitteilung dazu auf der Webseite der VPOD-Gruppe an der Universität Zürich: BVK-Personalausschuss empfiehlt die Kündigung des BVK-Anschlussvertrags

7.10.2016: Der VPOD verschickt den BVK-Monitor #10 (Oktober 2016). Noch nicht abonniert? Hier auf der Webseite rechts eintragen und gratis abonnieren. Hier die PDF-Version.

30.9.2016: Der Zweckverband Soziales Netz des Bezirks Horgen hat Mitte September in einem Schreiben an seine Delegierten bekannt gegeben, die rund 100 Angestellten würden ab Anfang 2017 nicht mehr bei der BVK, sondern neu bei der SHP versichert sein. Der Geschäftsleiter des Sozialen Netzes des Bezirks Horgen, Beat Nüesch, bestätigt diesen Schritt auf Anfrage der Limmattaler Zeitung.

30.9.2016: Die Limmattaler Zeitung berichtet über die Abstimmung der städtischen Angestellten in Schlieren über einen Pensionskassenwechsel und über die Unterlagen, die der VPOD dem Personal dafür als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt hat. Zum Artikel.

28.9.2016: Der VPOD informiert am Kreiskonvent Limmattal vor rund 200 Teilnehmenden über die Situation bei der Pensionskasse BVK.

27.9.2016: „BVK verliert im Bezirk Meilen zunehmend an Rückhalt“ titelt die Zürichsee-Zeitung auf Seite 3 und berichtet vom Beschluss des Gemeinderates von Erlenbach, aus der BVK auszutreten. „Kaum je ist in Medienmitteilungen der Gemeinde Erlenbach so viel Ärger und Frust zu spüren wie im vierseitigen Communiqué zum beabsichtigten Austritt aus der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich.“ Laut der Mitteilung befürworten 90 Prozent der Gemeindeangestellten den Wechsel. Der Artikel in der Zürichsee-Zeitung als PDF. Und hier die Medienmitteilung der Gemeinde Erlenbach hier als PDF.

21.9.2016: Die NZZ berichtet vom „Streit um Arbeitgeberbeiträge -Verwirrung um BVK-Sanierung“. Aus dem Text: „Die Schweizerische Technische Fachschule Winterthur (STFW) fährt grobes Geschütz auf. Rektor Erich Meier schreibt an die Pensionskasse BVK, diese passe bei jeder Gelegenheit ihr Reglement an, was für ihn als Kunde eine verlässliche Partnerschaft schwierig mache. Und an die NZZ mailt er im Nachgang zu einem Artikel, der die Einschnitte im Vorsorgeplan 2017 thematisierte und aus dem hervorging, dass wohl nur wenige der rund 470 der BVK angeschlossenen Institutionen auf Ende Jahr die Pensionskasse wechseln würden: «Ich vermute, es bleiben nicht alle, weil sie mit der BVK glücklich sind, sondern weil ein Austritt schlicht zu teuer ist.»
Im Fazit der NZZ: «Kritik an den Einschnitten im Vorsorgeplan 2017 ist verbreitet. Die Universität Zürich und die Stadt Schlieren haben bereits kommuniziert, einen Wechsel zu prüfen. Am Dienstag teilte auch die Gemeinde Oberrieden mit, dass sie einen Kassenwechsel erwägt. Unter anderem von der Swisscanto liege nun ein alternatives Angebot vor. Die paritätische Personalvorsorgekommission empfiehlt laut Mitteilung der Gemeinde einen Wechsel.» Zum Artikel.

2.9.2016: Der Zürcher Oberländer / Anzeiger von Uster berichtet von der Gemeinderatssitzung in Illnau-Effretikon. Auch hier wird ein Ausstieg des Alterszentrums Bruggwiesen aus der BVK heiss diskutiert. Zum Artikel (Abo)

1.9.2016: Die Limmattaler-Zeitung berichtet über den Entscheid des Stadtrates von Schlieren, die Angestellten über einen Wechsel der Pensionskasse abstimmen zu lassen. Eine konkrete Alternative liegt vor und wird im Moment vom VPOD geprüft, um den Angestellten in Schlieren eine Empfehlung für die Abstimmung geben zu können. Der Artikel in der Limmattaler-Zeitung

19.8.2016: Die NZZ veröffentlicht einen langen Artikel unter dem Titel „Umstrittene Einschnitte bei der Pensionskasse. Broker buhlen um BVK-Kunden“.
Der letzte Abschnitt daraus: Für VPOD-Regionalsekretär Roland Brunner stellt Schönbächler die Entwicklung zu rosig dar. Dass eine Abwanderungswelle der angeschlossenen Institutionen ausblieb, deute nicht auf Zustimmung zum neuen Vorsorgeplan hin: «Bei vielen ist der Ärger über die Demontage-Beschlüsse Frustration und Resignation gewichen.» Es gebe etliche Institutionen, die einen Wechsel prüfen wollten, dann aber Aufwand und Kosten gescheut hätten. Inhaltlich sei die Kritik am Stiftungsrat nicht verstummt – auch wenn sich dieser hinter «Kreml-Mauern» verbarrikadiere. Die einzige Möglichkeit, den Kurs der Kasse zu ändern, sieht Brunner in einer Neubesetzung des Stiftungsrates, namentlich auch der Vertretung der Arbeitnehmer. Er sagt: «Im Frühling 2017 finden Neuwahlen statt. Im VPOD ist noch nichts entschieden, aber wir diskutieren, ob und wie wir da auf einen Wechsel hinarbeiten können.»

18.8.2016: Folgendes Schreiben an die BVK haben wir heute von einem Mitarbeiter der Baudirektion des Kantons Zürich, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL erhalten:
Auf der ersten Seite des BVK Kontext werden die Beitragsvarianten „Top“ und „Basis“ kurz angesprochen mit dem Hinweis, dass „Top“ höhere und „Basis“ tiefere Sparbeiträge bedeutet. Soweit ist das klar. Klar erscheint dann auch, dass die Variante „Standard“ keine Änderungen der bisherigen Sparbeiträge bedeuten sollte. Normalerweis legt man dann das Papier auf die Seite und gut ist es. Auch die Tabelle auf Seite 2 verursacht kein Stirnrunzeln.
Aber weit gefehlt! Nimmt man die Lohnabrechnung zur Hand und schaut genau, wieviele Prozente für die BVK abgezogen werden, entsprechen die jetzigen Abzüge der zukünftigen Sparvariante „Basis“! Also nichts von keine Änderungen der Sparbeiträge, wenn man nichts macht. Für mich ist das eine bewusste Desinformation der Versicherten. „Standard“ bedeutet nicht gleichbleibende Sparbeiträge, sondern eine klammheimliche 2%ige Erhöhung! Ob der Versicherte dann letztlich wirklich die im Berechnungsmodell errechnete Rente bekommen wird, ist so sicher wie ein 6er im Lotto.
Es ist schade, dass man jede BVK-Information bald mit der Lupe lesen muss, um nicht allenfalls versteckte Botschaften oder Informationen zu übersehen.

11.8.2016: Die Zürcher Bezirksgerichte lassen sich nicht so leicht abfertigen von der BVK. Im September letzten Jahres hatten sie mit einem Brief deutsch und deutlich festgehalten, worum es bei den Beschlüssen zur BVK-Demontage geht: „Bei den beschlossenen Anpassungen handelt es sich um einen Rentenabbau von ca. 10% – 15% und um Beitragserhöhungen für die Versicherten von durchschnittlich rund 2 Lohnprozent. Diese einschneidenden Mass­nahmen als ‚Aktualisierung der ver­sicherungstechnischen Grundlagen per 1. Januar 2017‘ zu bezeichnen, wirkt schon fast zynisch.“ Sie kritisierten das Vorgehen der BVK als „absolut inakzeptabel“. Im Dezember 2016 nahmen sie dann schriftlich Stellung zur nichtssagenden Antwort der BVK und beharrten mit klaren Worten darauf, auf die unbeantwortet gebliebenen Fragen eine Antwort zu erhalten.
Am 15. Juni 2016 fand eine Aussprache zwischen einer Delegation der Bezirksgerichte und der BVK statt, die mit einem „Arbeitspapier“ vorbereitet wurde. Und nach dem Treffen haben die Bezirksgerichte am 5. August nochmals schriftlich nachgefasst. Es wird festgehalten: „In unserem Arbeitspapier vom 1. Juni 2016 haben wir dargelegt, weshalb wir ein Problem darin sehen, dass die von Ihnen vorgenommene ‚Aktualisierung der versicherungstechnischen Grundlagen per 1. Januar 2017‘ für praktisch alle Versicherten das formulierte Rentenziel von 60% deutlich unerreichbar macht. Es bleibt für uns daher fraglich, ob die von Ihnen beschossene Regelung mit der Stiftungsurkunde und namentlich dem darin statuierten, vom Regierungsrat am 30. Mai 2007 beschlossenen Stiftungszeck vereinbar ist. An dieser Einschätzung halten wir fest.“ Das Schreiben vom 5.8.2016 hier.

11.8.2016: „Viel Lärm um wenig“? Das meint Lilo Lätzsch, Arbeitnehmervertreterin im Stiftungsrat der BVK und amtierende Präsidentin in einem Artikel, der heute unter dem Titel „BVK erneut in kritischer Phase“ im Landboten, im Zürcher Unterländer und in der Zürichsee-Zeitung erschien, zu den Demontage-Beschlüssen der BVK.
«Es wird nun viel Lärm um wenig gemacht.» Das ist die lockere Reaktion von Lilo Lätzsch, Stiftungsratspräsidentin der grössten schweizerischen Pensionskasse, auf den Proteststurm tausender Versicherter und Arbeitgeber. Dieser Protest richtet sich in erster Linie gegen drei Beschlüsse des BVK-Stiftungsrats:
1. Entgegen der einstimmigen Empfehlung des Zürcher Kantonsrats liess der BVK-Stiftungsrat die Haftungsklagen gegen den Regierungsrat wegen der immensen Korruptionsschäden an der BVK fallen.
2. Der Stiftungsrat hebt den bisherigen griffigen Sanierungsmechanismus, der die BVK schrittweise aus ihrer Schieflage gebracht hätte, ohne angemessenen Ersatz leichtsinnig auf. Der Stiftungsrat pries seinen Beschluss ausdrücklich als Geschenk an die Arbeitgeber! Tatsächlich müssen die Arbeitgeber künftig auf Jahre hinaus weniger an die BVK bezahlen – ganz im Gegensatz zu den Versicherten, die ab 1.1.2017 Monat für Monat höhere Lohnabzüge in Kauf nehmen müssen. Damit wird ausgerechnet der Arbeitgeber Kanton am meisten entlastet, welcher die BVK früher in alleiniger Verantwortung leitete und durch grobfahrlässige Geschäftsführung in Schieflage brachte.
3. Der Stiftungsrat senkt die Renten der zukünftigen Generationen bis 20%. Nach monatelangem Herumeiern gibt er nun selber zu, dass im Durchschnitt die zukünftigen Renten um 8% sinken! Das ganze Ausmass dieser einschneidenden Rentensenkung kann nur erahnt werden, wenn in Zukunft wieder eine Inflation einsetzt und die Konsumkraft wegfressen wird.
Und darauf antwortet BVK-Präsidentin Lätzsch nur mit Spott!? Das ist unerträglich. Die 115’000 BVK-Versicherten haben in ihrem Stiftungsrat eine andere Besetzung verdient.

25.5.2016: Die Berufsschullehrpersonen und das Verwaltungs- und Betriebspersonal des ZAG (Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen) haben in Anbetracht der Änderungen in der BVK eine Stellungnahme von Regierungspräsident Ernst Stocker eingefordert. Darin wird auch festgehalten: „Wir bitten Sie, zu prüfen, ob ein Wechsel für alle Staatsangestellten zu einem anderen Versicherer Kosten verursachen und mit welcher Bereitschaft Sie die geforderten Mittel im Kantonsrat einbringen würden.“

19.5.2016: Üble Schlammschlacht des „Tages-Anzeigers“ gegen den VPOD. Eine Richtigstellung des VPOD.

13.5.2016: Der Personalausschuss von Angestellten der Stadtverwaltung Wetzikon hat einen Brief an die BVK geschickt, mit dem 123 Angestellte gegen die BVK-Demontage protestieren. Sie halten fest: „Niemand bestreitet, dass Massnahmen nötig sind, um die Pensionskasse BVK zu snieren. Die nun vom Stiftungsrat getroffenen Massnahmen sind allerdings viel zu einseitig zu Lasten der erwerbstätigen Versicherten ausgestaltet und ohne Einbezug der Sozialpartner getroffen worden.“

10.5.2016: Die Stadt Schlieren prüft einen Wechsel der Pensionskasse und passt die Personalverordnung an. weiterlesen…

9.5.2016: Die Medien berichten über den „Schuldspruch in der BVK-Affäre“ am Zürcher Obergericht. Der Beitrag der NZZ dazu hier.

4.5.2016: Der VPOD erhält weitere 40 Unterschriften gegen die BVK-Demontage aus dem Universitätsspital Zürich, diesmal vom Notfall. Damit haben bis heute 763 Angestellte des USZ das Protestschreiben unterzeichnet.

3.5.2016: Die Limmattaler Zeitung titelt: Drei Limmattaler Gemeinden denken an BVK-Austritt. weiterlesen…

3.5.2016: In der NZZ erscheint der Leserbrief von Christoph Lips, ehem. Sekretär VPOD, zur Berichterstattung der NZZ.

27.4.2017: Die NZZ titelt: „Mögliche Kündigung des Vertrags. Schlieren kritisiert BVK“ und erwähnt den BVK-Protestticker des VPOD. weiterlesen NZZ

20.4.2016: Der VPOD erhält die Kopie einer Protestnote, die der Konvent der Kantonsschule Limmattal an die BVK gerichtet hat. Die Protestnote kam mit 69 Zustimmungen, 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen zustande. Gefordert wird die Offenlegung der Berechnungsgrundlagen, die Anpassung der Abfederungsmassnahmen und vor allem die Beibehaltung des heute geltenden Sanierungsmechanismus.

7.4.2016: Das Eingeständnis der BVK, bei der Zustellung der Vorsorgeausweise Fehler gemacht zu haben, bleibt halbherzig. Der VPOD fordert korrekte Ausweise für alle. weiterlesen…

6.4.2016: BVK gesteht Fehler ein! weiterlesen…

6.4.2016: Der VPOD informiert im Rahmen des Weiterbildungsprogramms im Medizinbereich AIO – Intensivmedizin am Universitätsspital Zürich USZ über die BVK-Demontage. Bis jetzt haben 624 Mitarbeitende des USZ den Protestbrief an die BVK unterschrieben (174 online und 450 per Post)

5.4.2016: Der VPOD verschickt eine Medienmitteilung zu den BVK-Vorsorgeausweisen und veröffentlicht den Rundbrief BVK-Monitor #8 (April 2016)

29.3.2016: Der VPOD informiert per Brief BVK-angeschlossene Betriebe und Gemeinden über die Möglichkeiten eines Pensionskassenwechsels. Die Sammelstiftung Profond hat dem VPOD ein Factsheet zukommen lassen, mit dem sie aufzeigt, dass ein Wechsel möglich ist.

24.3.2016: Die BVK verschickt den Versicherten die Vorsorgeausweise 2016 zusammen mit einer Dokumentation „Das Geschäftsjahr im Überblick„. Sie schreibt im Edito, die Demontage-Beschlüsse seien „notwendig und sachlich unbestritten“ gewesen. Seltsame Wahrnehmung der Welt. Der VPOD und viele andere haben das sehr wohl bestritten, wie dieser Protestticker belegt.

23.3.2016: Der VPOD informierte im Rahmen des Weiterbildungsprogramms im Medizinbereich AIO – Intensivmedizin am Universitätsspital Zürich USZ über die BVK-Demontage. Bis jetzt haben 514 Mitarbeitende des USZ den Protestbrief an die BVK unterschrieben (165 online und 354 per Post).

22.3.2016: Der VPOD veranstaltet an der Universität Zürich UZH einen Crash-Kurs zur Altersvorsorge mit Fokus auf die BVK und ihre Demontage-Beschlüsse.

22.3.2016: Der VPOD fragt bei Lilo Lätzsch, Stiftungsratspräsidentin der BVK, nach, worauf sich der Vorwurf an den VPOD beziehe, wir hätten das Gespräch verweigert. Die Details und Unterlagen dazu hier.

16.3.2016: Bis jetzt haben 409 Mitarbeitende des Universitätsspitals Zürich USZ den Protestbrief an die BVK unterschrieben.

16.3.2016: Der VPOD erhält die Kopie eines Briefes, mit dem 41 Mitarbeitende des Schulheims Elgg gegen die BVK-Demontage protestieren. Das Begleitschreiben hält fest: „Der Grossteil unserer Mitarbeitenden ist echt empört.“

7.3.2016: Mit den neu eingetroffenen 5 Unterschriften aus der Neurochirurgie und den 115 online-Unterschriften sind inzwischen 238 Unterschriften aus dem Universitätsspital Zürich gegen die BVK-Demontage beim VPOD eingetroffen.

4.3.2016: Die NZZ bringt ein grosses Interview mit BVK-Chef Schönbächler, in dem dieser die Proteste gegen die BVK-Demontage als eine vom VPOD „orchestrierte Aktion“ bezeichnet. Hält die BVK ihre Versicherten wirklich für so blöd, dass sie sich orchestrieren lassen? Und die Proteste der Arbeitgeber wie Spital Limmattal und andere haben wir auch gleich noch orchestriert? Vielleicht liegt es ja aber doch an den Demontage-Beschlüssen.

3.3.2016: Am Universitätsspital USZ läuft die Sammlung für den Protestbrief an die BVK weiter. Per Post treffen 68 Unterschriften aus der Abteilung Intensivstation Herz- und Gefässchirurgie ein.

26.2.2016: Während die online-Sammlung für einen Protestbrief an die BVK am Universitätsspital USZ erst angelaufen ist, bekommt der VPOD heute 50 Unterschriften von Mitarbeitenden der Intensivstation Innere Medizin per Post zugeschickt.

24.2.2016: VPOD-Zentralsekretär Jorge Serra, Arbeitnehmervertreter in diversen Vorsorgeeinrichtungen, schreibt über die „kontraproduktive Haltung des Stiftungsrates der BVK“ und titelt: „Maulkorb für Stiftungsräte? Nein, danke!“. Er fordert den „sofortigen Rücktritt des Gesamtstiftungsrates und eine Neuberatung des Projektes inkl. Anpassung des Organisationsreglements durch einen neu gewählten Stiftungsrat“. Der ganze Artikel als PDF hier.

24.2.2016: Der VPOD erhält die Kopie eines Protestbriefes, den 23 Lehrpersonen der Zürcher Schule Vogtsrain an die BVK geschickt haben.

22.2.2016: An einer Informationsveranstaltung des VPOD am Universitätsspital Zürich haben die Anwesenden beschlossen, einen online-Protestbrief an die BVK zu richten. Dieser ist nun aufgeschaltet und kann unterzeichnet werden.

17.2.2016: Die NZZ titelt „Aufstand der Versicherten: Schrille Drohungen (gedruckt: ‚Proteste‘) gegen die BVK“.

16.2.2016: Ende Januar hatte der VPOD bei der BVK nachgehakt und per Brief nochmals die Offenlegung der Rechtsgutachten betr. Korruptionsschäden sowie nun auch die Dokumentation des Entscheides zur Nichtverlängerung der Verjährungsfrist eingefordert (unser Schreiben). Nun hat die BVK geantwortet – zum letzten Mal, wie sie schreibt… Die Antwort der BVK.

15.2.2016: Der Landbote berichtet: „Uni Zürich prüft Ausstieg aus der BVK. Das Vorsorgereglement der Universität Zürich muss angepasst werden. Aus diesem Grund prüft die Uni, ob sie aus der Pensionskasse BVK aussteigen soll.“ Zum Artikel

15.2.2016: Beim VPOD trifft die Kopie eines Briefes ein, mit dem 41 Mitarbeitende des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich gegen die BVK-Demontage protestieren.

15.2.2015: Die Berufsfachschule Uster (BFSU) hat noch im alten Jahr einen Protestbrief mit über 60 Unterschriften an BVK-Stiftungsratspräsidentin Lilo Lätzsch geschickt. Sie haben bis heute nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten…

12.2.2016: Neu auch auf Facebook: Der BVK-Monitor. Nein zur ‪#‎BVKDemontage‬

12.2.2016: Die Limmattaler Zeitung berichtet: „Das «Limmi» greift die BVK an: «So kann es nicht weitergehen»“ Zum Artikel.

11.2.2016: Der Schweiz. Gewerkschaftsbund SGB nimmt zum Anlageergebnis der AHV Stellung und verweist explizit als negatives Gegenbeispiel auf die BVK.

11.2.2016. Ende Februar/Anfang März verschicken die Pensionskassen die neuen Vorsorgeausweise. Es lohnt sich bei der BVK speziell, genauer hinzuschauen. Die Prevas hat ein Merkblatt veröffentlicht, wie die Vorsorgeausweise zu lesen sind.

10.2.2016: Der VPOD informiert Mitarbeitende am Universitätsspital Zürich USZ über die Demontage-Beschlüsse der BVK. Die Anwesenden beschliessen, ein Protestschreiben an die BVK zu lancieren. 

10.2.2016: Der VPOD erhält die Kopie eines Briefes, den 41 Angestellte der Kant. Maturitätsschule für Erwachsene KME an die BVK geschickt haben. Unter dem Titel „Merkblatt: Versicherungstechnische Grundlagen 2017“ drücken sie ihr Befremden aus über das Vorgehen und die „Art von Kommunikation bzw. Nichtkommunikation“ der BVK. Sie halten fest: „Dass in dieser angespannten Lage noch freiwillig darauf verzichtet wurde, die Korruptionsschäden gerichtlich einzufordern (…), ist eine Ohrfeige für alle Arbeitnehmer/-innen.“

9.2.2016: „Die Credit Suisse macht Tabula rasa“. So schreibt die NZZ am Sonntag (7.2.2016, Seite 35) unter dem Titel „Renten-Abbau mit Signalwirkung“. Aber im Vergleich zur BVK-Demontage bleibt die CS-Pensionskasse ein Traum für Versicherte.

8.2.2016: Auf Einladung der Stadtverwaltung Wetzikon zusammen mit dem Personalausschuss informiert der VPOD im Saal des Stadthauses Wetzikon über die BVK-Demontage und die Position des VPOD.

7.2.2016: Beim VPOD trifft die Kopie eines Protestschreibens ein, das 19 Angestellte des kjz Dietikon (Jugend- und Familienberatung) an die BVK geschickt haben.

6.2.2016: Die Limmattaler Zeitung berichtet über den Protest der städtischen Angestellten in Schlieren: „Städtische Angestellte kritisieren BVK scharf“.  Zum Artikel

5.2.2016: Eine Delegation hat der BVK das Protestschreiben überbracht, mit dem 143 städtische Angestellte der Stadt Schlieren gegen die BVK-Demontage Stellung nehmen.  Zur Medienmitteilung

4.2.2016: Die BVK vermeldet: „Vom VZGV in Auftrag gegebener Expertenbericht unterstützt Anpassung der Grundlagen„. Der VPOD berichtigt.

3.2.2016: Der VPOD erhält die Kopie eines Schreibens, mit dem 14 Spitalseelsorger der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich bei der BVK gegen die beschlossene Demontage protestieren.

2.2.2016: Der VPOD aktualisiert seinen Rundbrief #7 zu den aktuellen Entwicklungen bei der BVK und veröffentlicht eine zweiseitige Antwort auf das „Merkblatt“, mit dem die BVK dem VPOD Behauptungen und Falschaussagen unterstellt. Zudem veröffentlichen wir das Schreiben des Spitals Limmattal an die BVK. Verwaltungsratspräsident Bärtschinger und Spitaldirektor Brack erheben darin schwerste Vorwürfe an die BVK. Die aktualisierte 24seitige Dokumentation des VPOD zur BVK-Demontage (PDF) hier.

30.1.2016: Auch in Kloten ist bei den BVK-Versicherten das „Merkblatt“ angekommen, mit dem die BVK den VPOD angreift. Rosario Campagiorni von der eigens gegen die BVK-Demontage gegründeten Interessengemeinschaft von Mitarbeitenden und Lehrpersonen der Stadt Kloten hat darauf mit einem Brief an BVK-Geschäftsführer Schönbächler reagiert.

28.1.2016: Der VPOD informiert die Angestellten des Kompetenzzentrum für Bildung und Dienstleistungen in Land- und Ernährungswirtschaft Strickhof. Rund 50 Personen nehmen teil und machen ihrem Unmut über die BVK-Demontage Luft.

27.1.2016: Die BVK bezichtigt den VPOD der Falschaussagen – und lügt dabei. Der VPOD reagiert mit einer Medienmitteilung. Und wir veröffentlichen unseren neuen Rundbrief, in dem wir auf 5 Seiten die neuesten Machenschaften der BVK offenlegen.

27.1.2016: Der VPOD veröffentlicht das Schreiben des Spitals Limmattal an die BVK. Verwaltungsratspräsident Bärtschinger und Spitaldirektor Brack erheben darin schwerste Vorwürfe an die BVK.

26.1.2016: Der VPOD informiert die Lehrpersonen an der Kantonalen Maturitätsschule für Erwachsene KME über die geplante BVK-Demontage.

21.1.2016: Der VPOD erhält eine Kopie des Protestbriefs, den 82 Lehrpersonen der technischen, gewerblichen, gesundheitlich sozialen und gestalterischen Berufsmaturitätsschule Zürich an die BVK geschickt haben.

20.1.2016: Die Gemeinde Schwerzenbach interveniert brieflich bei der BVK gegen die „unhaltbaren Entscheide“ und das „unhaltbare Vorgehen“, die sie als „unakzeptabel“ bezeichnen. Weiter heisst es: „Der Gemeinderat Schwerzenbch wird von den unterzeichnenden Mitarbeitenden der Gemeinde Schwerzenbach aufgefordert, die Verlängerung des Anschlussvertrages an die BVK ernsthaft zu prüfen und Offerten von anderen Pensionskassen einzuholen, um allenfalls zu wechseln.“

19.1.2016: Der Zweckverband Soziales Netz Horgen protestiert brieflich gegen die BVK-Demontage und fordert die Überprüfung der beschlossenen Massnahmen. Zudem will man eine Verlängerung des Anschlussvertrages resp. einen Wechsel zu einer anderen Pensionskasse prüfen.

18.1.2016: Die Kantonsräte Andreas Dauru (SP), Ralf Margreiter (Grüne) und Markus Bischoff (AL) reichen im Kantonsrat eine Interpellation ein mit acht Fragen an die Regierung. Interpellation als PDF

18.1.2015: Der VPOD erhält von der Gemeinde Affoltern a.A. die Kopie eines Protestschreibens an die BVK. 96 Mitarbeitende im Haus zum Seewadel (Wohnen und Pflege) bezeichnen die BVK-Demontage als unhaltbar. Man hält fest: „Unser Gemeinde wird eine Verlängerung des Anschlussvertrages an die BVK prüfen und Offerten von anderen Pensionskassen einholen, um allenfalls zu wechseln.“

15.1.2016: Die Wochenzeitung P.S. veröffentlicht einen Beitrag von Christoph Lips, ehemaliger VPOD-Sekretär und BVK-Spezialist: „Linke verteidigen das Privateigentum besser“. Der Artikel erscheint in der Reihe „Gewerkschaftliche Gedanken“ und ist aufgeschaltet auf der Webseite des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich GBKZ.

15.1.2016: Bis heute haben 140 Angestellte der Universität Zürich den Online-Protestbrief an die BVK unterschrieben.

11.1.2016: Der VPOD informiert die Angestellten der Stadt Dietikon über die BVK-Demontage und die vom BVK-Stiftungsrat beschlossenen Massnahmen.

8.1.2016: Das Alterszentrum Bruggwiesen in Effretikon protestiert mit einem Schreiben an die BVK gegen die Demontage und titelt: „Die BVK ist unglaubwürdig, arbeitnehmerfeindlich, unsozial und zeigt Inkompetenz betreffend Transparenz und sozialkompetenter Informationspolitik“. Weiter heisst es: „Wenn Sie von «Aktualisierung der versicherungstechnischen Grundlagen» sprechen, kommt dies einem Zynismus gleich, der unglaublich in dieser Art und Weise ist. Alle beschlossenen Massnahmen des Stiftungsrats sind inakzeptabel (man wähnt sich schon fast in Griechenland). Wir hoffen sehr, dass viele angeschlossene Unternehmen aus der BVK austreten, da dieses Vorgehen in keiner Art und Weise eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit zulässt.“ Und man hält fest: „Unser Betrieb wird eine Verlängerung des Anschlussvertrages an die BVK ernsthaft prüfen und ist bereits daran Offerten von anderen Pensionskassen einholen.“ Der Brief als PDF

7.1.2016: Das Schreiben des Personalausschusses der Leitenden GerichtschreiberInnen der Bezirksgerichte des Kantons Zürich vom 18. Dezember 2016 als PDF.

6.1.2016: Der VPOD erhält Kopien der Protestschreiben an die BVK von 9 Mitarbeitenden des Kompetenzzentrums für Bildung und Dienstleistungen in Land- und Ernährungswirtschaft Strickhof.

4.1.2016: Beim VPOD trifft das Protestschreiben ein, das 14 Mitarbeitende der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich an die BVK geschickt haben.

28.12.2015: Im Nachfeld der Informationsveranstaltung vom 18. November richten 74 Lehrpersonen derLehrerschaft und Schulleitung des Bildungszentrums Zürichsee (Horgen und Stäfa) einen Protestbrief an die BVK. Sie sind „empört darüber, wie hier über unsere Interessen hinweggegangen wird und appellieren an Sie, Frau Lätzsch (von der LehrerInnenschaft gewählte Vertretung in der BVK und aktuell BVK-Stiftungsratspräsidentin), als unsere gewählte Vertreterin, setzen Sie sich für unsere Forderungen ein“.

22.12.2015: 13 Mitarbeitende der Reformierten Kirche Richterswil senden der BVK einen Protestbrief, in dem sie das unhaltbare Vorgehen und die Intransparenz der BVK kritisieren. Die Kopie des Schreibens ist heute beim VPOD eingetroffen.

21.12.2015: Beim VPOD trifft die Kopie des Protestbriefes an die BVK ein, den 43 Mitarbeitende der Schule Am Uetliberg unterzeichnet haben.

21.12.2015: Der VPOD erhält die Kopie des Protestschreibens, das 7 Lehrpersonen der Berufsschule für Gestaltung Zürich an die BVK geschickt haben.

 19.12.2015: Auch 29 Lehrkräfte der Sekundarschule Hinwil protestieren bei der BVK. Die Kopie des entsprechenden Schreibens ist heute beim VPOD eingetroffen.

 18.12.2015: Der VPOD erhält die Kopie des Protestschreibens, das 41 Lehrpersonen der Kantonsschule Hottingen unterzeichnet und an die BVK geschickt haben.

17.12.2015:  Die TBZ Technische Berufsschule Zürich teilt uns mit, dass 134 Angestellte einen Protestbrief an die BVK unterschrieben haben.

 17.12.2015: Der VPOD wird informiert, dass 24 Oberstufenlehrerinnen und -lehrer Gossau ZH einen Protestbrief an Frau Lilo Lätzsch, Präsidentin des BVK-Stiftungsrats, geschickt haben.

 17.12.2015: Beim VPOD trifft die Kopie eines Protestbriefes ein, den 25 Mitarbeitende der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich an die BVK geschickt haben.

17.12.2015: Der VPOD wird informiert, dass Lehrpersonen der Sekundarschule Hüenerweid, Schulgemeinde Dietlikon der BVK einen Protestbrief zugesandt hat.

 17.12.2015: Auch 14 Angestellte der Kantonsschule Wiedikon haben eine Protestschreiben an die BVK geschickt. Die Kopie des Briefes ist heute beim VPOD eingetroffen.

14.12.2015: Beim VPOD trifft die Kopie eines Protestbriefes ein, den 28 Mitarbeitende des Schulhauses Hagen in Illnau-Effretikon an die BVK geschickt haben.

12.12.2015        Der Tages-Anzeiger titelt: „Angestellte rebellieren gegen ihre Pensionskasse“ und fährt fort: „Die Pensionskasse BVK der kantonalen Angestellten passt die Berechnungsgrundlagen den tiefen Zinsen an. Die Versicherten müssen darum mit massiv tieferen Renten rechnen.“ Weiterlesen hier.

11.12.2015      In den ersten zwei Tagen haben bereits rund 100 Personen (online und schriftlich) das Protestschreiben von Angestellten der Universität Zürich unterzeichnet.

10.12.2015      Beim VPOD trifft die Kopie eines Protestbriefes ein, den 29 Mitarbeitende im Team SE Entlisberg an die BVK geschickt haben.

10.12.2015      BVK-Protest: Zürcher Bezirksgerichte lassen sich nicht abspeisen. Am 11. September hat die Konferenz der PräsidentInnen der zürcherischen Bezirksgerichte in einem Schreiben an die BVK deutliche Worte gefunden. Am 17. September hat die BVK mit einer ausführlichen, aber nichtssagenden Stellungnahme reagiert. Damit lassen sich die PräsidentInnen der Bezrksgerichte aber nicht abspeisen. In einem Schreiben vom 9. Dezember kommen sie auf ihre Fragen und Forderungen zurück und beharren mit klaren Worten darauf, auf die unbeantwortet gebliebenen Fragen eine Antwort zu erhalten.

10.12.2015     Beim VPOD trifft eine Kopie des Protestschreibens ein, das die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene (KME) an die BVK geschickt hat. Es ist unterzeichnet von der dreiköpfigen Schulleitung, den drei Mitgliedern der Konventsleitung, zwei MVZ-Delegierten der KME und 43 Lehrpersonen.

9.12.2015     Die VPOD-Gruppe UZH (Universität Zürich) lanciert für BVK-versicherte Mitarbeitende der Universität ein Online-Protestschreiben gegen die BVK-Demontage. Das Protestschreiben kann für Sammelaktionen auch heruntergeladen werden. Online-Protestschreiben / PDF zum Herunterladen.

9.12.2015      Der VPOD informiert die Angestellten der Stadt Schlieren über die BVK-Demontage. Die Anwesenden beschliessen, Unterschriften für ein Protestschreiben an die BVK zu sammeln.

9.12.2015      Der Landbote titelt „Pensionskasse: Widerstand wächst“ und beschreibt in einem längeren Beitrag die unzähligen Proteste gegen die BVK-Demontage. Als Quelle wird unser Protestticker angegeben. BVK-Chef Schönbächler wird aus einem Referat zitiert, in dem er die Demontage-Beschlüsse als „ausgewogenes Paket“ bezeichnet, das „faire Renten für alle Versicherten“ ermögliche… Auch der Zürcher Oberländer, der Zürcher Unterländer, die Zürichsee-Zeitung und der Anzeiger von Uster bringen den Artikel und selbst die Baslerlandschaftliche Zeitung berichtet über den Protest gegen die BVK-Demontage.

8.12.2015      14 Mitarbeitende des Statistischen Amts Kanton Zürich, Direktion der Justiz und des Innern beteiligen sich an der Protestaktion des VPOD zur BVK-Demontage. Sie haben einen entsprechenden  Brief an die BVK geschickt.

8.12.2015       Beim VPOD trifft eine Kopie des Protestschreibens der Sekundarschule Bäretswil gegen die BVK-Demontage ein. Die 17 unterzeichnenden Lehrpersonen verlangen, dass ihre Anliegen ernst genommen und umgesetzt werden. Sie stellen sich hinter die Forderungen des VPOD.

8.12.2015        Der Zürcher Unterländer berichtet auf Seite 3 über den Protest der Angestellten der Stadt Kloten.

7.12.2015        Angestellte in Kloten protestieren gegen BVK-Demontage: Unhaltbare Entscheide und unhaltbares Vorgehen. Mit einem Schreiben fordern 182 Angestellte von Verwaltung und Schulen in Kloten die BVK zur Rücknahme ihrer Demontage-Beschlüsse auf.
110 Angestellte der Verwaltung und 72 Lehrpersonen in Kloten haben das Protestschreiben unterzeichnet, das die eigens gegründete Interessensgemeinschaft von Mitarbeitenden und Lehrpersonen der Stadt Kloten lanciert hat. Sie bezeichnen die Beschlüsse der BVK als nicht sozialverträglich und die Information durch die BVK über ihre Beschlüsse als einseitig, oberflächlich und ungenügend. Die grosse Mehrheit der Unterzeichnenden fordert zudem von der Geschäftsleitung der Stadt Kloten, ernsthaft Alternativen zur BVK zu prüfen.

4.12.2015          37 Lehrpersonen des Schulhauses Hohl in Zürich Aussersihl haben am 25. November ein Protestschreiben gegen die BV-Demontage an die BVK geschickt.

3.12.2015           Der VPOD informiert am Konvent der Kantonalen Berufsschule für Weiterbildung EB Zürich über die BVK-Demontage. Die anwesenden Lehrpersonen unterschreiben eine Protestresolution an die BVK und beschliessen, für diese an der EBZ weiter Unterschriften zu sammeln.

3.12.2015            Nachdem betreits am 18. November 56 Lehrpersonen der Kantonsschule Limmattal anlässlich einer Informationsveranstaltung ein Protestschreiben gegen die BVK-Demontage unterschrieben haben, trifft heute ein Brief mit 12 weiteren Unterschriften aus dieser Schule ein.

1.12.2015            Der Zürcher Oberländer berichtet von der Veranstaltung in Uster vom 25.11.: „Städtische Angestellte gegen Rentenkürzungen. Mit einer Petition protestieren die Angestellten der Stadt Uster gegen das Sanierungspaket der BVK und verlangen vom Stiftungsrat mehr Transparenz.“ Eine Kurzfassung des Artikels hier online

25.11.2015          Der VPOD informiert die Angestellten der Stadt Uster an der Veranstaltung „BVK – das grosse Erwachen“, organisiert gemeinsam mit dem Verband des städtischen Personals Uster VSPU. Die rund 60 Mitarbeitenden der Stadt Uster sind konsterniert, dass der Stiftungsrat zu radikalen Massnahmen einseitig auf Kosten der Versicherten und der Sicherheit der BVK greift, ohne vorgängig das Gespräch mit den Sozialpartnern zu suchen. Ebenso sind sie enttäuscht, dass er auf Haftungsklagen wegen der Korruptionsschäden an der BVK verzichtet. Einstimmig fordern sie den Stiftungsrat auf, seine Beschlüsse nochmals ernsthaft zu überdenken. Beim Ustemer Personal zirkuliert nun dazu eine Petition.

23.11.2015          Per Brief protestieren 23 Lehrpersonen der Schule Zurlinden bei der BVK gegen die unhaltbaren Entscheide und das unhaltbare Vorgehen.

23.11.2015         Die Lehrpersonen der Schule Limmat A schreiben an die BVK und geben ihrem Protest gegen die Demontage-Beschlüsse kund.

22.11.2015          27 Lehrpersonen der Quartierschule Hellwies protestieren brieflich bei der BVK gegen die Demontage-Beschlüsse.

19.11.2015          Der VPOD informiert bei der Personalvertretung der Reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.

18.11.2015          Die BVK verweigert die Offenlegung der Rechtsguthaben betr. Haftungs- und Verantwortlichkeitsfragen. Das gehe die Versicherten nichts an und sei „nicht im übergeordneten Interesse der BVK“.

18.11.2015          24 Lehrpersonen und die Schulleiterin der Sekundarschule Oberseen, Winterthur, schicken ihren Protestbrief gegen die BVK-Demontage an die BVK.

18.11.2015          Das Team der Schule Looren-Langmatt in Zürich schickt ein Protestschreiben an die BVK.

18.11.2015          Der VPOD informiert vor rund 60 Lehrpersonen der Kantonsschule Limmattal. 56 LehrerInnen unterschreiben eine Protestresolution an die BVK.

18.11.2015          Der VPOD informiert vor rund 100 Lehrpersonen des Bildungszentrums Zürichsee BZZ in Horgen. Die Lehrpersonen fordern Massnahmen und es fällt das Wort Streik.

16.11.2015          Nach dem Vorstand des VPOD Zürich Kanton fordern auch die BVK-Versicherten im Vorstand der VPOD Sektion Lehrberufe von der BVK per Brief die Offenlegung der Rechtsgutachten betr. Korruptions- und Schadensfall BVK.

16.11.2015  ff      Der VPOD verschickt den Rundbrief BVK Nr. 6 mit dem Schwerpunkt „BVK-Demontage: Wie weiter?“

12.11.2015          Der VPOD ist präsent an der 48. Ordentlichen Vollversammlung der Lehrpersonen-Konferenz der Berufsfachschulen Kanton Zürich und informiert über seinen Protest gegen die BVK-Demontage.

10.11.2015          Das Team der Schule Albisriederplatz protestiert mit einem kollektiven Schreiben bei der BVK.

9.11.2015             VPOD-Mitglieder nehmen am Informationsanlass der BVK an der Kantonsschule Enge teil.

8.11.2015             BVK-Versicherte im Vorstand des VPOD Zürich Kanton fordern von der BVK per Brief die Offenlegung der Rechtsgutachten betr. Korruptions- und Schadensfall BVK.

5.11.2015             34 Lehrpersonen der Baugewerblichen Berufsschule Zürich, Planung und Rohbau, protestieren mit einem Schreiben an die BVK gegen die Demontage-Beschlüsse.

4.11.2015             Der Tages-Anzeiger berichtet, dass die Lehrpersonenkonferenz der Berufsfachschulen (LKB) des Kantons Zürich sich gegen die Rentenkürzungen wehren.  Die LKB verlangt die Rücknahme der Kürzungsbeschlüsse.

3.11.2015ff         Rund 50 Angestellte der Psychiatrischen Universitätsklinik PUK schicken Briefe an die BVK und protestieren gegen die unhaltbaren Entscheide  und das unhaltbare Vorgehen der BVK.

2.11.2015             An einer eigenen Veranstaltung informiert der VPOD Angestellte im Schulbereich.

2.11.2015             Der VPOD informiert anlässlich einer Veranstaltung der Vereinigten Personalverbände VPV die Teilnehmenden über seinen Protest gegen die BVK-Demontage.

30.10.2015          Die Wochenzeitung P.S. veröffentlicht einen Bericht über die VPOD-Veranstaltung vom 22.10.2015 und titelt: „Der Widerstand wächst“.

22.10.2015          rund 250 Personen nehmen an der Veranstaltung des VPOD  im Zürcher Volkshaus teil und beschliessen eine Resolution gegen die Demontage-Massnahmen der BVK.

20.10.2015          Auf Einladung der Personalverbände an der Universität Zürich informieren BVK und VPOD über die Demontage-Beschlüsse.

19.10.2015          Der VPOD veröffentlicht eine 24seitige Dokumentation, in der die Demontage der BVK detailliert aufgezeigt wird.

29.9.2015             Der Tages-Anzeiger titelt: „Der versteckte Rentenschock“ und schreibt: „Bis zu einem Viertel weniger Rente: Das neue Regime der Pensionskasse BVK stellt die Pläne der Versicherten auf den Kopf. Sogar die Richter reklamieren.“

18.9.2015             Der VPOD verschickt den Rundbrief BVK und deckt auf, wie mit dem Berechnungstool auf der BVK-Webseite die Versicherten genarrt werden.

11.9.2015             Die Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der zürcherischen Bezirksgerichte protestiert bei der BVK und schreibt: „Bei den beschlossenen Anpassungen handelt es sich um einen Rentenabbau von ca. 10% – 15% und um Beitragserhöhungen für die Versicherten von durchschnittlich rund 2 Lohnprozent. Diese einschneidenden Mass­nahmen als ‚Aktualisierung der ver­sicherungstechnischen Grundlagen per 1. Januar 2017‘ zu bezeichnen, wirkt schon fast zynisch.“ Zu den sogenannten Abfederungs­massnahmen hält das Schreiben fest: „Die beschlossenen Massnahmen sind als gänzlich ungenügend zu qualifizieren und müssen substanziell verbessert werden.“ Und sie kritisieren das Vorgehen der BVK als „absolut inakzeptabel“: „Ohne die Versicherten informiert und die Personalverbände einbezogen zu haben, fällt der Stiftungsrat just vor den Sommerferien Entscheide mit weitreichenden Folgen, die die Betroffenen dann zuerst den Medien entnehmen mussten. Auf eine derart selbstherrliche Art aber darf man mit der Altersvorsorge von Zehntausenden von Beschäftigten nicht umgehen.“ Der Brief als PDF

31.8.2015             Das Obergericht des Kantons Zürich interveniert mit einem Schreiben an die BVK. Vorab bemängeln der Präsident und der Vizepräsident des Obergerichts, dass die Versicherten und Arbeitgeber die BVK-Beschlüsse der Presse entnehmen mussten. Ebenso kritisieren sie die äusserst mangelhafte Information. Zudem stellen sie fest, dass die Versicherten trotz höherer Beiträge empfindliche Renteneinbussen hinnehmen werden müssen. Sie halten fest: „Die geplanten Abfederungsmassnahmen sind unseres Erachtens absolut ungenügend“ und beanstanden, dass keine Vernehmlassung stattgefunden hat.

10.8.2015             Der VPOD richtet einen Brief an die BVK mit Fragen zu den Entscheiden und zur Kommunikation der BVK.

10.7.2015             Der Tages-Anzeiger titelt: „Versicherte zahlen mehr und erhalten weniger“. Der Protest des VPOD gegen die Demontage wird dokumentiert. Die Limmattaler-Zeitung titelt: „Pensionskasse greift Vesicherten tiefer ins Portemonnaie“. Auch die NZZ, der Landbote und andere Zeitungen berichten.

9.7.2015               Der VPOD informiert die Medien zur Demontage der BVK auf Kosten der Versicherten. Gleichentags verschickt auch die SP eine Medienmitteilung.

9.7.2015               Der VPOD verschickt seinen Rundbrief BVK Nr. 4 und hält fest: „Die Mehrheit des Stiftungsrats der Pensionskasse BVK hat einen radikalen Abbau zu Lasten der Ver­sicherten beschlossen und macht einen Kniefall vor dem Kanton. Das drastische Massnahmenpaket der BVK kommt nur zweieinhalb Jahre, nachdem die BVK-Statuten bereits deutlich verschlechtert wurden. Damals geschah dies mit dem Versprechen, damit sei die BVK für die Zukunft „nachhaltig“ finanziert.

9.7.2015               Mit einer Medienkonferenz und einer Medienmitteilung gibt die BVK ihre Demontage-Beschlüsse bekannt, die per 1.1.2017 eingeführt werden sollen. Geschrieben wird von „Anpassungen“ und man behauptet: „Das Leistungsniveau bleibt dank höheren Spar­beiträgen erhalten.“

Seit Mitte Juli sind zudem Dutzende von Schreiben und Anfragen von Mitgliedern beim VPOD eingegangen. Der Grundtenor ist klar: Es ist unhaltbar, was die BVK da beschlossen hat!